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Dekanat Ried

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    Abschiedsgottesdienst Dekanat Ried

    „Gott befohlen!“

    Rund 200 Menschen, die dem Evangelischen Dekanat Ried verbunden sind, nahmen am Sonntag, den 23. September am Abschiedsgottesdienst in der Domkirche in Lampertheim teil. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrerinnen und Pfarrern des Dekanats. Pröpstin Karin Held predigte. Musikalisch wirkte die Dekanatskantorei Ried unter der Leitung von Kantorin Heike Ittmann mit.

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    „Eingang und Ausgang- Anfang und Ende“ – unter diesem Motto stand der Abschluss-Gottesdienst zu dem Menschen aus Kirchenvorständen, Dekanatssynodale, ehrenamtlich Tätige, ehemalige Hauptamtliche, Pfarrerinnen und Pfarrer und die Dekanatsmitarbeitenden zusammen kamen, um sich von Vertrautem zu verabschieden und auf das Neue zu schauen, was vor ihnen liegt. „Gott befohlen! So verabschieden sich Christinnen und Christen“, führt Pröpstin Karin Held in ihrer Predigt aus. Abschied lehre uns das Leben und die Bibel. Die Auflösung eines Dekanats komme höchst selten vor und sei mehr als ein Verwaltungsakt in einer ständig reformbedürftigen Kirche: „Es geht um den bewussten Vollzug- das Lebewohl von Menschen“, so Held.

    Nach der von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) beschlossenen Neuordnung der Dekanatsgebiete wird das Dekanat Ried Ende 2018 aufgelöst. Ab Januar 2019 wird der südliche Teil mit den Kirchengemeinden in Groß-Rohrheim, Biblis, Bobstadt, Bürstadt, Hofheim, Hüttenfeld und Lampertheim in das Dekanat Bergstraße eingegliedert. Das Bergsträßer Dekanat wird dann insgesamt 44 Kirchengemeinden mit rund 85.000 Mitgliedern zählen. Die Fachreferentin für Gesellschaftliche Verantwortung wird das Dekanats-Team an der Bergstraße erweitern. Zum Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim kommen ab 2019 die nördlichen Ried-Gemeinden Gernsheim, Allmendfeld, Biebesheim, Stockstadt, Goddelau, Crumstadt, Erfelden, Wolfskehlen und Leeheim hinzu. Das Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim wächst um rund 16.900 Mitglieder und zusätzlichen Mitarbeitern für die Verwaltung und für die Bereiche Bildung, Kirchenmusik, Klinikseelsorge und Jugendarbeit.

    Im Anschluss an den Abschluss-Gottesdienst traf man sich in der Notkirche zum Empfang. Dekan Karl Hans Geil blickte in seinem Foto-Vortrag auf seine Jahre als Dekan und fasste Schwerpunkte und Projekte der Mitarbeitenden zusammen: „Es war einiges, was wir zusammen geschafft und erreicht haben. Dafür bin ich dankbar.“ Alle Mitarbeitenden und der Dekanatssynodalvorstand überreichten ihm und Präses Harald- Udo Kouba eine Rose zum Abschied. Die Abschiedsworte an Dekan Geil übernahm Paul Ewald, der von 2003 bis 2016 Präses des Dekanats war: „Danke für die vielen Jahre, in denen du die Geschicke des Dekanats gelenkt hast. Danke, dass du unser Dekan warst.“

    Den Abend rundeten kabarettistische Einlagen von Pfarrer Reinald Fuhr und Pfarrer Arne Polzer ab. Beide nahmen die Kirche und ihren Fusionsprozess in den humoristischen Blick und Fuhr endet mit den Worten und einem Augenzwinkern: „Wir glauben ja an die Wiederauferstehung als Christen. Wahrscheinlich werden die zukünftigen Dekanate Bergstraße und Groß-Gerau-Rüsselsheim irgendwann dann doch wieder an das Dekanat Ried angegliedert.“ Nach einem gemeinsamen Essen sprachen sich alle das „Gott befohlen!“ zu. Diesmal  ganz bewusst zum letzten Mal.

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