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Dekanat Ried

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    Diakoniesommerfest

    Umdenken in der Pflege notwendig

    Heidi Förster

    Mit Gottesdienst und anschließendem Sommerfest hatten das regionale Diakonische Werk Groß-Gerau/Rüsselheim und die Ev. Dekanate Groß-Gerau-Rüsselsheim und Ried am 16. September 2018 ab 11.00 Uhr zum Diakoniesommerfest nach Riedstadt-Goddelau eingeladen.

    Heidi Förster

    Mit dem Beispiel der Geschichte des Propheten Elia, dem ein Engel aus schwerer Not geholfen hatte, machte Dekanin Birgit Schlegel in ihrer Predigt deutlich, dass es viele Wege aus Lebenskrisen gäbe: „Ein Mensch, der ihnen das richtige Wort zur richtigen Zeit sagte, unerwartet half, eine glückliche Fügung – und Gott, der bei uns ist, selbst wenn wir es nicht spüren.“
    Dass beim regionalen Diakonischen Werk viele „Engel“ unterwegs sind, machten Ehrenamtliche an den Ständen einer Nähwerkstatt, zur Flüchtlingsarbeit sowie mit Informationen zur Tafel beim anschließenden Sommerfest deutlich. Im Hof in der Hospitalstraße hatten Flüchtlinge, die dort in einer Wohngruppe untergekommen sind, Speisen aus Äthiopien und Eritrea aufgetischt. Und bei Kaffee, Kuchen und Jazzballaden des Nauheimer Dazztrios gab es für Mitarbeiter und Gäste einen lockeren Austausch. Lucian Lazar, der Leiter des regionalen Diakonischen Werkes, benannte die Missstände bei der Pflege hierzulande. Ein notwendiges Umdenken in der Pflege ist auch bundesweit Kernthema der Diakonie: „Überstunden, Wochenenddienste, kaum Aufstiegschancen, wenig Anerkennung, daran muss sich dringend etwas ändern“, betonte Lazar mit Blick auf fünf Millionen pflegende Angehörige hierzulande. Auch Walter Astheimer, erster Kreisbeigeordneter, sagte: „wie wichtig es sei, in Würde alt werden zu können - mit oder ohne Pflege“. Walter Astheimer (Kreis Groß-Gerau) und Stadtrat Albert Eckert (Riedstadt) betonten, dass die Diakonie ein unverzichtbarer Partner für die sozialen Aufgaben sei. Allein in Riedstadt sind 340 Haushalte, knapp 1000 Personen, auf Lebensmittel der Tafel angewiesen. 150 Ehrenamtliche kümmern sich um die sozialen Belange der Flüchtlinge.
    Ein Grund zum Feiern. Bis 16.00 Uhr genossen die Besucher – die auch gern mehr hätten sein dürfen -  bei herrlichem Wetter beste Unterhaltung mit hervorragendem Jazz und Loriot-Sketchen der Büchnerbühne.

     

    Heidi Förster
    Öffentlichkeitsarbeit

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